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Ausbau des Glasfasernetzes

Damit das Kabelnetz der Gemeinschaftsantennenanlage für die zukünftigen Herausforderungen gerüstet ist, soll es komplett mittels Glasfasern ausgebaut werden. Der Ausbau wird in Etappen erstellt und dauert rund zwei Jahre. Die Kosten belaufen sich auf Fr. 1'920'000.--.

Das Kabelnetz in der heutigen Form hat seine Kapazitätsgrenzen erreicht. Die Geschwindigkeit des Breitbandinternets kann nicht mehr stark gesteigert werden und um hochauflösendes Fernsehen (HDTV) anzubieten, müssen andere Sender weichen. Für zukünftige datenintensive Anwendungen, wie zum Beispiel Internetfernsehen (IPTV), ist das Netz nicht geeignet. Im Weiteren kommt hinzu, dass das bestehende Netz wegen der Vielzahl der installierten Komponenten störanfällig und unterhaltsintensiv ist.

Die Investition für den Glasfaserausbau muss durch die Einnahmen mittelfristig amortisiert werden können. Mit den vorhandenen Reserven konnte der Ausbau des Netzes für Breitbandinternet und die eigene Kopfstation finanziert werden. Zur Deckung der Kosten des Glasfaserausbaus reichen die Reserven nicht mehr aus. In den nächsten Jahren stehen weitere technologische Entwicklungsschritte (z.B. IPTV) an. Im Hinblick darauf müssen genügend Reserven vorhanden sein, um die neuen Technologien den Kundinnen und Kunden der Gemeinschaftsantennenanlage anbieten zu können. Die monatlichen Abonnementsgebühren werden deshalb ab dem Jahr 2010 von Fr. 10.-- auf Fr. 12.50 (exkl. MWSt und Urheberrechtsgebühren) erhöht. Über das Glasfasernetz können in Zukunft alle Dienste der Gemeinschaftsantennenanlage bezogen werden. Ein Vergleich mit den Anbietern in den umliegenden Gemeinden zeigt, dass die neue monatliche Gebühr für den analogen und digitalen TV- und Radioempfang immer noch zu den tiefsten in der Region gehört.

Datum der Neuigkeit 4. März 2010
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